26. Internationales Neujahrs-Open

am 27. Dezember 2008

 
 

Thomas Pähtz jr. reiht sich in die Turniersiegerriege ein - Bindlach gewinnt die Teamwertung

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Zeitungsbericht zum 26. Internationalen Neujahrs-Open der Schachfreunde Windheim e.V. am 27.12.2008 im Saal der Gastwirtschaft Schirmer in Windheim 

THOMAS PÄHTZ JR. SIEGT VOR SEINER SCHWESTER WIM ELISABETH PÄHTZ -
BINDLACHER TEAM IN DER MANNSCHAFTSWERTUNG VORNE DRAN -
MANGELNDE BETEILIGUNG AUS DEM EIGENEN KREISVERBAND –
MIT 72 TEILNEHMERN EIN ÜBERSCHAUBARES SCHNELLSCHACHTURNIER

 

Windheim.

Zur 26. Auflage des traditionellen Schnellschachevents zwischen den Feiertagen hatten die Schachfreunde aus Windheim zum Internationalen Neujahrs-Open geladen. Die Schirmherrschaft hatte MdB Hans Michelbach für dieses Schachhighlight übernommen. 72 Schachbegeisterte vom Hobbyspieler bis zum Großmeister aus 26 Vereinen waren angereist um in neun Runden Schnellschach mit einer Bedenkzeit von je 20 Minuten für den Spieler den Turniersieger zu ermittlen. Leider waren die Verantwortlichen der Schachfreunde enttäuscht über die mangelnde Teilnahme aus dem eigenen Kreisverband, dafür waren Schachspieler aus Bayern, Thürigen, Hessen, Sachsen und Sachsen-Anhalt vor Ort. An 36 Brettern wurde unter dem nationalen Schiedsrichter Albrecht Beer (Förderverein Schach Gera) vorbildlich gekämpft und die zahlreichen Zuschauer erlebten spannende Partien und starke Kämpfe. Bereits in der fünften Runde standen die Spieler und Zuschauer rund um das Spitzenbrett herum um der Schachfamilie Pähtz aus Erfurt, besonders WIM Elisabeth Pähtz (ELO 2471, Brett 1 für Deutschland bei der Schacholympiade 2008 in Dresden und 2002 Weltmeisterin im Schach U18) und ihrem stark spielenden Bruder Thomas Pähtz jr. (ELO 2336) über die Schulter zu schauen. Auch die Nachwuchsriege des TSV Bindlach Aktionär (2. Bundesliga) spielte an den vorderen Brettern immer wieder stark auf, hier war der 21jährige Axel Heinz (ELO 2402) und die Spieler Eduard Schunk (DWZ 2334) sowie Alexander Opitz (DWZ 2247) immer mit dabei, außerdem zeigte der treue Open-Spieler Florian Wagner (18 Jahre/DWZ 2311/SC Noris Tarrasch Nürnberg) Spitzenleistungen an den 64 Feldern. Mit 23 Teilnehmern, die eine Wertungszahl von über 2000 DWZ-Punkten auffahren konnten, bot sich an den vorderen Brettern hochklassiges Schnellschach mit glänzenden Partien. Favorisiert von Beginn des Turniers war WIM Elisabeth Pähtz, die ein wunderschönes Turnier spielte und am Ende punktgleich mit ihrem Bruder Thomas Pähtz jr. 7,5 Punkte nach den neun Runden auf dem Ergebniskonto verbuchen konnte. Nur die Buchholzwertung unterschied sich um 49,5 Punkte und die Geschwister verzichteten auf einen Entscheidungsblitzkampf und Elisabeth Pähtz überließ ihrem Bruder den Turniersieg und das Preisgeld in Höhe von 350,00 Euro. Elisabeth Pähtz konnte auf Platz zwei das Preisgeld in Höhe von 250,00 Euro in Empfang nehmen. Mit 7,0 Punkten belegte das Bindlacher Nachwuchstalent Axel Heinz Platz drei der Gesamtwertung und bekam bei der Siegerehrung das dritte Preisgeld in Höhe von 150,00 Euro.
Bei der volksfestähnlichen Siegerehrung, die traditionell zum familiären Flair des Neujahrs-Opens in Windheim gehört, konnte der 1. Vorsitzender Martin Büttner den Schirmherrn MdB Hans Michelbach, den dritten Bürgermeister der Gemeinde Steinbach am Wald, Thomas Kotschenreuther und den BVO-Vertreter Wolfgang Siegert begrüßen und der Bundestagsabgeordnete dankte im Namen aller Ehrengäste den Durchführenden des Turnierteams. Zusammen mit Turnierschiedsrichter Albrecht Beer nahmen die Ehrengäste die Siegerehrung vor. Spannung war nochmals im Saal zu spüren, als Albrecht Beer die Sieger in der Teamwertung verlas, hier siegte vor der Schachfamilie Pähtz, zwar punktgleich mit 24,5 Punkten aber mit der besseren Feinwertung der TSV Bindlach Aktionär und die Mannschaft konnte eine Preis in Form von Verpflegung in Empfang nehmen. Hinter der „SF Thüringen“ bestehend aus Familie Pähtz und Sonja-Maria Blum, freute sich Albrecht Beer den treuen Liebschwitzer den dritten Preis aushändigen zu können und hob in seiner Laudatio die bereits 19-malige Teilnahmer der Liebschwitzer und Geraer Schachfreunde heraus, besonders den Spieler Frank Hermannsdörfer (DWZ 2242, SV 1861 Liebschwitz), der zum 19ten Male beim Schnellschach in Windheim vor Ort war und in der Einzelwertung wiederum Platz fünf belegte.

Für alle Teilnehmer hatten die SF Windheim e.V. zahlreiche hochwertige Sachpreise vorbereitet, die unter Federführung von Familie Richter/Martin in kürzester Zeit zusammengetragen wurden. Der erste Vorsitzende sprach Familie Richter-Martin einen besonderen Dank dafür aus und lud alle Teilnehmer zur 27. Auflage des beliebten Schnellschachturniers für Sonntag, 27.12.2009 wieder nach Windheim ein.

Alle ausführlichen Tabellen zum Neujahrs-Open in Windheim, Teilnehmerlisten und drei Bildergalerien mit schönen Eindrucken rund um das Turnier finden sich auf der Turnierseite im Internet unter http://www.windheim-open.de und unter http://www.sf-windheim.de.

Die erfolgreichsten Spieler des Schachkreises Coburg/Neustadt und Lichtenfels/Kronach waren auf Platz sechs Stefan Wunder vom FC Nordhalben und Steffen Kirchhübel vom TSV Tettau auf Platz 20 im Endklassement. Es folgten Fabian Hörmann, Kronacher SK auf Platz 22, und Senior-Meister Franz Geisensetter von der SG Sonneberg auf Platz 23, gefolgt vom BVO-Vertreter Wolfgang Siegert vom SK Kulmbach. Bester Spieler vom Veranstalter SF Windheim e.V. war Oliver Christof auf Platz 35 mit 4,5 Punkten.                                  -sbüt-